Schülerzeitung als Sprachrohr der Schüler 

Um einen Einblick in die Arbeit einer Redaktion zu bieten und die wichtigen  Unterschiede zwischen Print und Digital aufzuzeigen, wurden Zeitschriften und Online-Auftritte von den Workshopteilnehmern analysiert und Ideen für ihre Arbeit in den Schülerzeitungsredaktionen gesammelt.

Der Ursprung

Ihren Ursprung hatte die Schülerzeitung 1893 mit der Veröffentlichung des Frühlingssturms des Katharineum zu Lübeck. Bedeutend ist sie heute noch durch die Mitwirkung des damals 18-jährigen Thomas Mann.

Vorteile einer Schülerzeitung

Die Zusammenarbeit der Schüler und Lehrkräfte mit dem gemeinsamen Ziel, eine Zeitschrift herauszubringen, stärkt die Gemeinschaft der Redaktionsmitglieder untereinander und fördert ihre Sozialkompetenz. Des Weiteren bietet die Arbeit in der Redaktion den Schülern Raum, um sich kreativ zu entfalten un das Team von eigenen Fähigkeiten und Ideen zu überzeugen. Nicht zuletzt spielt eine Schülerzeitung eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer eigenen Schulidentität.

Aufbau

Zu Beginn stellen sich grundlegende Fragen. Neben der Arbeitsaufteilung und Besetzung der Redaktionsposten müssen die Erscheinungsweise, die Finanzierung und die Inhalte geklärt werden. Neben aktuellen Geschehnissen, etwa aus Politik und Gesellschaft, sollen in einer Schülerzeitung vorrangig schulische und private Themen angesprochen werden.

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Digitalisierung der Schülerzeitung

Im Workshop „Schülerzeitung online“ behandelten die Teilnehmer die Unterschiede zwischen Digital und Print und ihre Vor- und Nachteile. Außerdem ging es um die Konzeption und Planung der eigenen Zeitung.

Als Fazit des Workshops kristallisierte sich ein Trend zu digitalen Schülerzeitungen heraus, aber mit klassischen Strukturen in der Redaktionsarbeit.

Text und Bild: Schulübergreifende Redaktion LSR, Marie Günther, Jonas Greb

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